Normgröße: | N3 |
Produktname | XANEF 10mg |
Darreichungsform | Tabletten |
Monopräparat | ja |
Pflanzliches Arzneimittel | nein |
Traditionelles Arzneimittel | nein |
Rezeptpflicht | ja |
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung? Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung? Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt, das Arzneimittel kann daher längerfristig angewendet werden.
Überdosierung? Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu einer Absenkung der Pulsfrequenz bis hin zum Kreislaufschock, Störungen im Salzhaushalt sowie zu Nierenversagen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen? Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer: - Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe - Neigung zu angioneurotischem Ödem (Schwellung im Gesicht, an Hand und Fuß)
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker: - Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels) - Verengung einer Herzklappe der linken Herzhälfte (Mitral- bzw. Aortenklappe) - Herzmuskelerkrankung mit starker Verdickung und Einengung der Herzkammer (Hypertrophe Kardiomyopathie) - Durchblutungsstörungen der Hirngefäße - Eingeschränkte Nierenfunktion - Verengung einer Nierenarterie, wodurch die Durchblutung der Niere eingeschränkt ist - Dialyse - Zustand nach einer Nierentransplantation - Störungen des Flüssigkeit- und Salzhaushaltes, z.B. als Folge von Erbrechen, Durchfall oder salzarmen Diät, wie: - Natriummangel - Eingeschränkte Leberfunktion - Kollagenosen (Veränderungen im Bindegewebsbereich), wie: - Lupus erythematodes (eine so genannte Autoimmunerkrankung, bei der das eigene Abwehrsystem Zellen z.B. in der Lunge oder in der Haut angreift) - Sklerodermie (Haut und Bindegewebe verhärtende Autoimmunerkrankung)
Welche Altersgruppe ist zu beachten? - Kinder und Jugendliche unter 50 kg Körpergewicht: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden. - Ältere Patienten ab 65 Jahren: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden. Ist das Arzneimittel rezeptfrei, befragen Sie hierzu auf alle Fälle Ihren Arzt oder Apotheker.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit? - Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden. - Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Husten, vor allem trockener Husten - Heiserkeit - Halsschmerzen - Magen-Darm-Beschwerden, wie: - Übelkeit - Erbrechen - Durchfälle - Verstopfung - Bauchschmerzen - Geschmacksstörungen - Appetitlosigkeit - Mundtrockenheit - Geschwüre im Verdauungstrakt - Darmverschluss - Entzündung der Bauchspeicheldrüse - Kopfschmerzen - Schwindel - Müdigkeit - Schlaflosigkeit - Nervosität - Verwirrtheitszustände - Depressionen - Missempfindungen - Tinnitus (Ohrgeräusche) - Sehstörungen, wie: - Verschwommenes Sehen - Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie: - Juckreiz - Nesselausschlag - Hautausschlag - Schwitzen - Haarausfall - Kollapsneigung bei evtl. zu starkem Blutdruckabfall - Herzrhythmusstörungen - Pulsbeschleunigung - Herzklopfen - Anfälle von Atemnot - Verengung der Atemwege - Nierenfunktionsstörungen, wie: - Anstieg der Nierenwerte (Kreatinin und Harnstoff) - Eiweißverlust über die Niere (Eiweiß im Urin) - Störungen des Salzhaushaltes, wie: - Erhöhte Kaliumwerte - Natriummangel - Anstieg der Leberwerte - Gelbsucht - Veränderungen des Blutbildes, wie: - Blutarmut (Anämie) - Fieber - Allgemeine Schwäche - Muskelkrämpfe - Potenzschwäche - Unterzuckerung
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Was sollten Sie beachten? - Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können. - Vorsicht bei Allergie gegen ACE-Hemmer! - Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
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