Normgröße: | N1 |
Produktname | Rhinopront Kombi |
Darreichungsform | Tabletten |
Monopräparat | nein |
Pflanzliches Arzneimittel | nein |
Traditionelles Arzneimittel | nein |
Rezeptpflicht | nein |
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung? Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung? Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Bei Fließschnupfen: Die Anwendungsdauer sollte 3-5 Tage nicht überschreiten. Bei allergischem Schnupfen: Die Anwendungsdauer sollte 10 Tage nicht überschreiten.
Überdosierung? Da sich das Arzneimittel aus verschiedenen Wirkstoffen zusammensetzt, kann es zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Schwindel, Sehstörungen, Bewegungsstörungen, Atemnot, Blutdruckanstieg, beschleunigtem Puls sowie zum Herz-Kreislaufkollaps. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einen Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen? Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer: - Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe - Bluthochdruck - Schlaganfall in der Vorgeschichte - Erhöhter Augeninnendruck (Grüner Star) - Schilddrüsenüberfunktion - Vergrößerte Prostata und Funktionsstörungen der Harnblase
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker: - Verengung im Verdauungstrakt, am Übergang vom Magen zum Dünndarm oder durch Vernarbung bei einem Magengeschwür - Herzrhythmusstörungen, vor allem solche mit beschleunigtem Puls - Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels) - Herzinfarkt in der Vorgeschichte - Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) - Eingeschränkte Leberfunktion - Eingeschränkte Nierenfunktion - Blasenhalsverengung
Welche Altersgruppe ist zu beachten? - Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden. - Ältere Patienten ab 60 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit? - Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden. - Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Müdigkeit - Schlaflosigkeit - Bluthochdruck - Pulsbeschleunigung - Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, z.B. Hautausschlag, Nesselausschlag, Juckreiz - Austrocknen der Schleimhäute von Mund, Nase und Rachenraum - Harnverhalt, insbesondere bei Patienten mit Prostatavergrößerung
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Was sollten Sie beachten? - Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können. - Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
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