NASENSPRAY ratiopharm Erwachsene kons.frei

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ratiopharm GmbH
Inhalt 15 ml Nasendosierspray
nicht rezeptpflichtig
Verfügbarkeit sofort
PZN: 0999848
UVP*: 4,19 €
1,69 €
- 60%**
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Preis inkl. MwSt und zzgl. Versandkosten
Grundpreis: 11,27 € pro 100 ml
NASENSPRAY ratiopharm Erwachsene kons.frei

Beschreibung

Produktbeschreibung:
- Zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei akutem Schnupfen
- Bei anfallsweise auftretendem Fließschnupfen
- Zur kurzfristigen unterstützenden Behandlug von allergischem Schnupfen wie Heuschnupfen
- Zur Erleichterung des Sekretabflusses bei Entzündung der Nasennebenhöhlen sowie bei Entzündung des Mittelohrs in Verbindung mit Schnupfen.

Kontraindikation
Gegen alle Arzneimittel können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, dann müssen Sie das Medikament sofort absetzen. Wenn schon eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.

Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei:
- Trockener Entzündung der Nasenschleimhaut (Rhinitis sicca)
- Säuglingen und Kleinkindern unter 6 Jahren

Das Arzneimittel darf nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung angewendet werden bei:
- Gleichzeitiger Einnahme von stimmungsaufhellenden Arzneimitteln und anderen blutdrucksteigernden Arzneimitteln
- Erhöhtem Augeninnendruck
- Schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. Erkrankung der Herzkrnazgefäße, Bluthochdruck)
- Tumoren der Nebenniere (Phäochromozytom)
- Stoffwechselstörungen wie Schilddrüsenüberfunktion oder Diabetes mellitus.

Dosierung
Erwachsene und Schulkinder:
- Nach Bedarf bis zu 3mal täglich je 1 Sprühstoß in jede Nasenöffnung

Partientenhinweise
- Das Nasenspray sollte nicht länger als 5-7 Tage angewendet werden, es sei denn auf ärztliche Anordnung.
- Zur Anwendungsdauer bei Kindern sollte grundsätzlich der Arzt befragt werden.

Schwangerschaft
Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!

- Da es nur unzureichende Untersuchungen über eventuelle Auswirkungen des Arzneimittels auf das ungeborene Kind gibt, soll dieses während der Schwangerschaft nicht angewendet werden.
- Eine Anwendung in der Stillzeit sollte unterbleiben, da nicht bekannt ist, ob der Wirkstoff Xylometazolin in die Muttermilch übergeht.

Einnahme Art und Weise
- Die Sprühflasche muss zur Erzeugung eines feinen Nebels mit der Öffnung senkrecht nach oben gehalten werden.
- Den Sprühansatz in jedes Nasenloch einführen, einmal kurz auf die Sprühflasche drücken und diese dann wieder zurück ziehen, bevor man mit dem Druck nachlässt.
- Während des Sprühvorgangs wird leicht durch die Nase eingeatmet.
- Es empfiehlt sich, vor der Anwendung des Arzneimittels die Nase gründlich zu schneuzen.
- Die letzte Anwendung an jedem Behandlungstag sollte günstigerweise vor dem Zubettgehen erfolgen.
- Aus hygienischen Gründen und zur Vermeidung von Infektionen wird darauf hingewiesen, dass jedes Nasenspray immer nur von ein und der selben Person verwendet werden darf.

Sonstiges
- Bei längerer Anwendung oder höheren Mengen des Arzneimittels sind Effekte mit Wirkungen auf das Herz und die Gefäße oder Wirkungen auf das Gehirn und Rückenmark nicht auszuschließen. In diesen Fällen kann die Fähigkeit zum Führen eines Kraftfahrzeuges und zur Bedienung von Maschinen beeinträchtigt sein.
- Längerer oder häufiger Gebrauch sowie höhere Mengen des Arzneimittels können in der Nase zu Brennen oder Trockenheit der Schleimhaut sowie, insbesondere bei längerer Anwendung und Überdosierung zu einer vermehrten Durchblutung der Nasenschleimhaut kommen. Durch diesen Effekt kommt es zu einer Verengung der Luftwege mit der Folge, dass das Arzneimittel wiederholt bis hin zum Dauergebrauch eingesetzt wird. Die Folge sind chronische Schwellungen (Rhinitis medicamentosa) bis hin zur Atrophie der Nasenschleimhaut (Stinknase). Dieser Effekt kann schon nach 5-7tägiger Behandlung auftreten und nach fortgesetzter Anwendung eine bleibende Schleimhautschädigung mit Borkenbildung (Rhinitis sicca) hervorrufen.
- Eine erneute Anwendung sollte erst nach einer Pause von mehreren Tagen erfolgen.
- In leichteren Fällen kann erwogen werden, das Arzneimittel erst an einem Nasenloch abzusetzen und nach Abklingen der Beschwerden auf die andere Seite zu wechseln, um wenigstens einen Teil der Nasenatmung aufrecht zu halten.
- Die Anwendung bei chronischem Schnupfen darf wegen der Gefahr des Schwundes der Nasenschleimhaut daher nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen.

 
Wirksame Bestandteile
Xylometazolin 0.87mg
Xylometazolin hydrochlorid 1mg

 
Wasser, für Injektionszwecke Hilfstoff
Natrium citrat 2-Wasser Hilfstoff
Glycerol [85%] Hilfstoff
Citronensäure 1-Wasser Hilfstoff



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Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff zieht die geweiteten Adern der Schleimhaut von Nase und Augapfel wieder zusammen. Dadurch drosselt er die übermäßige Durchblutung von Riech- und Sehorgan und schwillt die Schleimhaut ab. Die Patienten können wieder freier durch die Nase atmen. Außerdem läuft sie nicht mehr ständig. Am Auge verschwinden lästige Rötungen und unpezifische Reizungen.

Details

Normgröße:

N2

Produktname

NasenSpray-ratiopharm Erwachsene

Darreichungsform

Nasendosierspray

Monopräparat

ja

Pflanzliches Arzneimittel

nein

Traditionelles Arzneimittel

nein

Rezeptpflicht

nein

Anwendung

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Sprühen Sie das Arzneimittel in das/jedes Nasenloch ein. Während des Einsprühens atmen Sie leicht durch die Nase. Zuvor reinigen Sie die Nase durch kräftiges Schnäuzen. Vor der ersten Anwendung sollten Sie mehrmals pumpen bis ein Sprühnebel entsteht. Um Infektionen zu vermeiden, sollte das Arzneimittel immer nur von einem Patienten benutzt werden.

Dauer der Anwendung?
Das Arzneimittel sollte nicht länger als 7 Tage angewendet werden. Eine erneute Anwendung sollte erst nach einer Pause von mehreren Tagen erfolgen. Zur Anwendungsdauer bei Kindern sollten Sie grundsätzlich Ihren Arzt fragen.

Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Bei versehentlichem Verschlucken größerer Mengen, wenden Sie sich umgehend an einen Arzt. Es kann unter anderem zu Übelkeit, Fieber, Krämpfen, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, Atemstörungen, Schläfrigkeit sowie zur Erniedrigung der Körpertemperatur kommen.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Austrocknung der Nasenschleimhaut mit Borkenbildung (Rhinitis sicca)
- Zustand nach einem Eingriff am Gehirn

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie:
- Bluthochdruck
- Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
- Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
- Prostatavergrößerung
- Porphyrie (Stoffwechselkrankheit)
- Stoffwechselerkrankungen, wie:
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
- Schilddrüsenüberfunktion
- Engwinkelglaukom

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Reizerscheinungen in der Nase, wie:
- Brennen der Schleimhäute
- Niesen
- Gefühl der "verstopften Nase", durch verstärkte Schleimhautschwellung
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Hautausschlag
- Juckreiz
- Angioneurotisches Ödem (Schwellung im Gesicht, an Hand und Fuß)

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Hinweise

Was sollten Sie beachten?
- Das Arzneimittels selbst kann zu einem Gefühl der verstopften Nase führen. Versucht man wiederum dieses Gefühl mit Hilfe dieses Mittels zu beseitigen, riskiert man, die Nasenschleimhaut dauerhaft zu schädigen. Der Effekt kann bereits nach einer Anwendung von 5-7 Tagen eintreten.
- Vorsicht bei Allergie gegen Zitronensäure (z.B. in Zitrusfrüchten, Johannisbeeren, Äpfel)!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

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